LifeLeadership1: Einfach wie früher!
Wer mich kennt, der weiß dass ich immer für den neusten elektronischen Schnickschnack zu haben bin… Zeitplanbuch (Tempus) habe ich schon vor Jahren abgeschafft, alles in Outlook und im Handy, alles im Notebook und digital….
Aber, ihr werdet es kaum glauben – ich bin damit zunehmend unglücklich, denn ich vertraue meinen elektronischen Helfern nicht (mehr). Zu oft bin ich unsicher, ob ich alles notiert habe, ws wichtig ist, zu oft denke ich doch noch an Aufgaben, weil sie nicht in der To-Do-Liste gespreichert wurde….
Seit längerem beschäftigt mich GTD. Aber was mich an dieser Selbstmanagement Methode immer gestört hat war das stupide abarbeiten von Aufgaben und das förmliche Listenführen…
Über den Jahreswechsels habe ich ZTD entdeckt (Um es gleich zu sagen mit ZEN habe ich es nicht, aber die Vorschläge und Methoden von Leo Babauta sind einfach sehr gut anwendbar und hilfreich). Wer diesen Organisiationsvorschlag auf deutsch lesen will sollte mal hier stöbern…
Zusammengefasst habe ich:
- Meine elektronischen Helfer auf Outlook und mein Handy reduziert: Alle Termine sind hier immer drin und privat und Firma sind abgeglichen.
Absonsten arbeite ich nur noch mit folgenden Tools:
- Große DIN A4 Notizbücher, für jeden abgrenzbaren Bereich wo viele Notizen anfallen (z.B: Firma, CVJM,…) ein eigenes.
- Kleines “IMMER-DABEI-Notizbuch” (DIN A6) für die Wochen- und Tagesplanung. Es dient auch für alle Notizen im (privaten) Alltag und enthält auch alle To-Do-ListenTo-Do-Listen als kleine Einsteckkärten in kleine Immer-dabei-Notizbuch, die meine offenen Aufgaben nach Bereichen (z.B. Firma, Privat, Besorgen, CVJM, ect.) einteilen.
Tools alleine reichen natürlich nicht, deshalb habe ich auch meine Arbeitweise verändert. Hier bei sind mir folgende Prinzipien wichtig geworden:
- Einfache Informationseingangspfade (ich hab in der Firma einen Papier-Eingangskorb und das Email-Postfach)
- Alle Aufgaben und andere “Dran-Denk-Sachen” müssen auf die To-Do-Listen, dass der Kopf frei wird
- Auch der Schreibtisch muss frei werden
- Einfaches Ablagesystem
- Regelmäßige (routinierte) von Zielen und Werten gesteuerte Jahres-, Wochen- und Tagesplanung
- So oft wie nur irgend möglich sich an die Gegenwart Jesu erinnern
Ich werde die einzelnen Punkte Schritt für Schritt hier bloggen.
Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldung.

bitte erzähl mehr davon … will´s gern lesen und lernen … grüße martin