Woche ohne Alk – Englische Woche Teil 2
Bezogen auf unser anspruchvolles Lernziel wirkt Alkohol – auch abends getrunken – als Lernblockade. Den schon geringe Mengen behindern die nächtliche Konsolidierung des Gelernten.
Deshalb richten Sie sich darauf ein, während der intensiven Trainingstage keinen Alkohol zu trinken.
So oder so ähnlich stand es in der Infobroschüre für den Englischkurs.
“Ist ja einfach!” dachte ich, aber dann war es schon verlockend das gemütliche Gläschen Rotwein abends an der Hotelbar zu trinken.
ABER: Ich habe durchgehalten und bin auch gewillt weiter auf Alkohol zu verzichten bzw. nur ganz gelegentlich was zu trinken.
Die Beobachtung unter den Teilnehmern war, dass es gar nicht so einfach scheint, ganz auf Alkohol zu verzichten. Zu entspannend wirkt das Bierchen am Abend oder der Rote beim Kaminfeuer. Manche haben es nicht geschafft, manche haben die Minibar im Zimmer geplündert.
Ich frag mich schon, wie viel Willensstärke ist heute noch vorhanden, in einer Zeit wo man alles haben kann. Ich finde es mutig von einem Seminarveranstalter so direkt in die Lebensgestaltung eines Menschen zu sprechen.
Ich für mich habe diesen Anstoß super gefunden und bin gespannt, wie lange ich Ohne! auskomme und dann freue ich mich wieder auf ein tolles Glas Rotwein, auf etwas Besonderes, das nichts Alltägliches, sondern ein Luxus ist, den ich mir gönne.
Der Pfad ist schmal zwischen schlechten Gewohnheiten und Sucht. Ist es Sucht, wenn ich mir abends das Bierchen verdient habe und es einfach aus Gewohnheit hole?
Frage: Wie verändert man Gewohnheiten? Wie gelingt es schlechte Gewohnheiten (z.B. Feierabendbierchen) zu reduzieren und positive Gewohnheiten (z.B. Regelmäßigen Sport) zu fördern? Über Ideen und Vorschläge würde ich mich freuen.
